Tierfotografie

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Zur Tierfotografie gehören alle Fotografie – Bereiche, welche mit dem Fotografieren von Tieren zu tun haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies Vögel oder Wildtiere oder Zootiere oder Haustiere oder Kleintiere sind. All dies gehört zur Tierfotografie.

Auf dieser Seite erfährst Du die wichtigsten Sachen zur Tierfotografie.

Benötigte Technik 

Da Tiere oftmals scheu sind bzw. immer in Bewegung sind, benötigst Du darum eine Kamera und auch ein Objektiv wo der Autofokus (AF) möglichst schnell ist. Desweiteren benötigst Du hier ein Objektiv, welches es möglichst lange Brennweite hat. Bei der Kamera ist es ausserdem wichtig, dass sie im Serienbildmodus möglichst schnell viele Bilder hintereinander in einer Sekunde schiessen kann.

Benötigtes Objektiv 

Es nützt Dir bei der Tierfotografie wenig, wenn Du zum Beispiel eines der Portraitobjektive mit der 50mm oder 85mm Brennweite nimmst. Sondern es sollten dann schon mindestens 105mm, wie es die meisten Makroobjektive auch aufweisen, sein. Nimmst Du jedoch ein Makroobjektiv mit 105mm Brennweite, so hast Du schon eine recht gute Brennweite und sie ist sogar mit einer Lichtstärke von f2.8 recht stark. Das Problem bei einem Makroobjektiv ist jedoch der recht langsame AF. Gut, Du könntest auch manuell fokussieren. Damit bist Du dann auf jeden Fall schneller als der AF am Makro. Aber gerade Fotografie-Anfängern fällt das manuelle Fokussieren noch recht schwer und auch sonst benötigt man für das manuelle Fokussieren viel Übung und am besten eine Profi-Kamera. Eine Profi- Kamera ist jedoch recht teuer und darum für Dich als Anfänger und auch mich als recht Erfahrener ziemlich unbezahlbar.

Wie Du aber anhand dieser Bilder hier siehst, ist es auch möglich mit einem 105mm Makroobjektiv wie dem Sigma 105mm 2.8 Makroobjektiv

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sehr gute Tierfotos zu machen:

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Besser ist jedoch ein Objektiv, welches ein lange Brennweite mit einen recht schnellen AF hat.

Solltest Du eine Kamera mit einem Kitobjektiv gekauft haben oder kaufen wollen; so kann es sein, dass dieses Kitobjektiv auch eine Brennweite hat, welche lang genug für die Tierfotografie ist. Das Nikon 18-105mm Objektiv *

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oder Nikon 18-140mm Objektiv *

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ist zum Beispiel solch ein Kitobjektiv, welches Du auch eingeschränkt für die Tierfotografie verwenden kannst.

Diese Fotos hier wurden alle mit dem Nikon Kitobjektiv 18-105mm in Kombination mit der Nikon D5100 Kamera *

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von meiner Frau oder mir aufgenommen wurden:

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Sicher fragst Du Dich jetzt, was ein Kitobjektiv ist. Da vom Kitobjektiv im Folgenden noch öfters die Rede sein wird, hier eine kurze Erklärung dazu. Ein Kitobjektiv, ist ein recht günstiges Objektiv, welches oftmals beim Kauf eines Spiegelreflexkamera-Gehäuse ( Kamerabody ) mit angeboten wird. Kaufst Du nun zum Beispiel eine Spiegelreflexkamera in Kombination mit solch einem Objektiv, dann ist dieses Objektiv vom Preis her günstiger als wenn Du das Objektiv einzeln kaufen würdest. Man spricht darum bei der Kombi Kamera/Objektiv auch von einem Kit. Daher trägt dieses Objektiv auch die Bezeichnung „Kitobjektiv“.

Das Kitobjektiv hat mit einer Brennweite von 105mm bzw. 140mm zwar eine recht lange Brennweite, aber für die Tierfotografie ist diese Brennweite nicht unbedingt empfehlenswert. Es sei denn, das Tier welches Du fotografieren möchtest ist eher in der Nähe von Dir. Sprich, für den Hausgebrauch zur Fotografie von Hunden und auch Katzen im Freien ist es schon recht geeignet.

Darum stelle ich Dir nun folgende Objektive vor, welche für die Tierfotografie besser geeignet sind.

Das preiswerte Nikon Objektiv 55- 300mm 3.5-5.6 *

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ist zum Beispiel ein Objektiv mit einer Brennweite, welches Du, wie Du hier siehst, sehr gut für die Tierfotografie verwenden kannst:

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Es hat jedoch zwei Nachteile:

  • der AF ist zwar recht schnell, aber halt nicht der Schnellste
  • es ist nicht besonders lichtstark und hat auch keine durchgehende Lichtstärke

Wir wollen jedoch für die Tierfotografie ein möglichst lichtstarkes Objektiv mit einem möglichst schnellen und präzisen Autofokus haben.

Die Lösung wäre hier ein Objektiv mit einer guten Lichtstärke und einem schnellen AF, welches zudem noch eine lange Brennweite hat.

In diesem Fall diesem Fall wäre für Dich ein Objektiv mit 70-200mm 2,8 * interessant.

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Denn dieses Objektiv hat folgende Vorteile für die Tierfotografie:

  • es hat eine ausreichend lange Brennweite
  • der AF ist sehr schnell
  • die Lichtstärke ist gut

Solch ein Objektiv hat aber auch zwei Nachteile:

  • es ist recht teuer
  • es ist ziemlich gross & schwer

Man sagt, dass hier die Abbildungsqualität auch besser sein soll, als bei dem oben genannten und von mir verwendeten preiswerten Objektiv. Da ich jedoch bisher noch kein 70-200mm 2.8 Objektiv in der Hand hatte, kann ich auch zu diesem Objektiv nichts sagen. Würde ich aber das nötige Kleingeld haben, so würde ich mir höchstwahrscheinlich ein 70-200mm 2.8 Objektiv kaufen.

Wie Du aber eben gesehen hast, machen auch die preiswerten Objektive Fotos mit einer guten Abbildungsqualität.

Noch ein kleiner Hinweis: Wenn Du nur Deinen Hund oder Deine Katze daheim in der Wohnung oder eher in Deiner Nähe fotografieren möchtest, dann reicht dafür meistens aus ein 50mm 1.8 oder 85mm 1.8 Objektiv aus.

Die Vorteile hier:

  • Mit dem 50mm 1.8 Objektiv * hast Du zwar eine recht kurze Brennweite, dafür aber hat sie eine sehr gute Lichtstärke. Um in der Wohnung damit Deinen Hund oder Deine Katze zu fotografieren, ist diese relativ kurze Brennweite völlig ausreichend und zudem noch günstiger als das oben genannte preiswerte Zoomobjektiv.

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  • Mit 85mm 1.8 Objektiv * hast Du eine Brennweite, welche jetzt zwar nicht kurz ist; welche aber auch nicht besonders lang ist. Um aber Deinen Hund oder Deine Katze in einer grossen Wohnung oder draussen, wenn sie nicht zu weit weg sind, zu fotografieren, ist sie völlig ausreichend.

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Der Nachteil hier:

  • Es handelt sich sowohl bei dem 50mm 1.8 als auch bei dem 85mm 1.8 Objektiv um eine Festbrennweite.

Ein Exot an Objektiven, mit welchen ich auch schon sehr schöne Tierfotos gemacht habe, ist das Sigma 18-35mm 1.8 Objektiv *.

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Dieses Objektiv ist eigentlich mit seiner maximalen Brennweite von 35mm für die Tierfotografie überhaupt nicht geeignet. Wie Du jedoch hier an diesen, von mir gemachten, Fotos siehst; es ist sehr wohl mit diesem Objektiv möglich, schöne Tierfotos zu machen:

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Benötigte Kamera 

Natürlich benötigst Du auch eine Kamera, welche für die Tierfotografie geeignet ist.

Hier hast du die Wahl zwischen einer recht günstigen Cropkamera, einer recht teuren Cropkamera, ein preiswerten Vollformatkamera und einer recht teuren Vollformatkamera.

Bei der verwendeten Kamera ist es wichtig, dass sie ein möglichst gutes AF System hat sowie möglichst schnell und möglichst viele Serienbilder schiessen kann.

Ich benutze derzeit die Nikon D5100 ( Testbericht ). Dies ist ein recht günstige Cropkamera, mit welcher ich auch gut Tierfotos von unserer Hündin und unseren Kater schiessen kann. Aber ich muss auch sagen, dass sie inzwischen ziemlich veraltet ist. So ist der AF zum Beispiel nicht mehr der Beste. Hier sind ihre Nachfolger von der Nikon D5200 Kamera *

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bis Nikon D5500 Kamera *

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schon wesentlich besser ausgestattet.

Eine preiswerte Vollformatkamera wie die Nikon D750 Kamera * hat schon ein wesentlich besseres AF System als eine günstige Cropkamera.

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Auch schiesst sie im Serienbildmodus mit 6 Bilder/Sekunde wesentlich mehr Bilder als meine Nikon D5100 mit 4 Bilder/Sekunde. Die neuste recht günstige Cropkamera von Nikon, die D5500, schiesst 5 Bilder/Sekunde.

Nun gehe ich zu den teuren Varianten von den Cropkameras und Vollformatkameras. Um es Dir gleich ganz klipp und klar zu sagen; diese Kameras spielen in einer absoluten Profi-Liga. Und zwar sowohl von der Qualität her, als auch vom Preis her. Sprich, sie bieten eine ausgezeichnete Qualität und Leistung sowie leider auch einen ziemlich hohen Preis.

Da wäre zum Einen als Cropkamera die Nikon D500 Kamera * zu nennen.

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Sie schiesst im Serienbildmodus mit 10 Bilder/Sekunde doppelt so viele Bilder wie die Nikon D5500. Im Vergleich zur Nikon D750 schiesst sie im Serienbildmodus rund ein Drittel mehr Bilder in derselben Zeit wie die Nikon D750.

Zum Anderen wäre da als Vollformatkamera die Nikon D5 Kamera zu nennen. Sie schiesst im Serienbildmodus sogar 14 Bilder/Sekunde. Das ist fast ein Drittel mehr als die Nikon D500. Im Vergleich zu der Nikon D750, welche ebenfalls eine Vollformatkamera ist, sind es sogar mehr als das Doppelte an Bildern in derselben Zeit. Ganz drastisch sieht man den Unterschied bei der Nikon D5500 als recht günstige Cropkamera. Hier schiesst die D5 fast dreimal so viele Bilder in derselben Zeit wie die Nikon D5500.

Darum muss ich auch klipp & klar sagen; die Nikon D5 und ihre kleine Schwester, die Nikon D500, spielen in ganz anderen Welten wie die Nikon D5500 und die Nikon D5. Leider, wie Du gleich sehen wirst, auch vom Preis her:

  • Nikon D5500 ca. 599 Euro
  • Nikon D500 ca. 2330 Euro
  • Nikon D750 ca. 1800 Euro
  • Nikon D5 ca. 7000 Euro

Du könntest nun natürlich auch als Cropkamera die Nikon D7200 Kamera * nehmen.

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Sie liegt mit ca. 950 Euro preislich genau zwischen der Nikon D5500 Kamera und der Nikon D750 Kamera. Dabei macht sie mit 6 Bilder/Sekunde genauso viele Bilder in derselben Zeit wie die Nikon D750 Kamera. Die Nikon D750 Kamera hat jedoch den Vorteil, eine Vollformatkamera zu sein und gleichzeitig ein auch Schwenkdisplay zu haben.

Fazit

Natürlich würde eine Nikon D500 Cropkamera zusammen mit einem 70-200mm, bedingt durch den Cropfaktor von 1,5 entsprechend 105-300mm , ein ideales Kamerasystem für die Tierfotografie ergeben. Mit 2330 Euro für die Nikon D500 und rund 1000 Euro für das 70-200mm 2.8 Objektiv wäre diese Kombination mit insgesamt 3330 Euro verdammt teuer.

Meine persönliche Empfehlung 

Aufgrund der Brennweitenverlängerung ist für die Tierfotografie eine Cropkamera besser geeignet als eine Vollformatkamera. Bei einer Vollformatkamera hast Du zum Beispiel bei einer Brennweite mit einer 200mm Brennweite auch tatsächlich 200mm Brennweite vorliegen. Mit einer Cropkamera hingegen hast Du mit derselben Brennweite eine tatsächliche Brennweite von 300mm vorliegen. Du kommst als mit einer Cropkamera wesentlich näher an das zu fotografierende Tier /Fotomotiv heran als mit einer Vollformatkamera.

Deshalb empfehle ich Dir für den kleinen Geldbeutel die Nikon D5500 Kamera *, für den mittleren Geldbeutel die Nikon D7200 Kamera *  und für den grossen Geldbeutel die Nikon D500 Kamera * .

Solltest Du auch in vielen Fotografiebereichen, welche jetzt gleich folgen, fotografieren; so empfehle ich Dir dafür die Nikon D750 Kamera * als recht preiswerte Vollformatkamera. Warum in den folgenden Bereichen eine Vollformatkamera besser ist als eine Cropkamera erkläre ich Dir gleich, wenn ich auf die einzelnen weiteren Fotografiebereiche eingehe.

Ich nehme einmal an, dass Du noch Anfänger bist. Aus diesem Grund empfehle ich Dir für den Anfang die Nikon D5500. Damit bist Du für alle Bereich gut ausgerüstet. Und dies zu einem guten Preis.

 

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