Systemkameras

Im Prinzip ist zählt auch eine digitale Spiegelreflexkamera zu den Systemkameras. Denn unter einer Systemkamera versteht man eine Kamera mit austauschbaren Teilen bzw. Komponenten innerhalb eines vollkompatiblen Kamerasystems. Somit gibt es also Kameras mit einem Spiegel und Kameras ohne einen Spiegel.

An dieser Stelle soll es aber nur um die spiegellosen Kameras gehen. Genauer gesagt, geht es an dieser Stelle hier um spiegellose digitale Kameras, welche umgangssprachlich auch als „Systemkameras“ (DSLM) bezeichnet werden.

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Was ist eine Systemkamera (DSLM)?

Systemkameras sind im allgemeinen Sprachgebrauch spiegellose Kameras, welche keinen Spiegel in der Kamera aufweisen und wo dementsprechend oftmals auch kein optischer Sucher zum Fokussieren vorhanden ist. Die Fokussierung erfolgt hier über das Kameradisplay und/oder über einen elektronischen Sucher.

Vorteile bzw. Stärken einer Systemkamera

  • Blende, Belichtungszeit und auch ISO lassen sich manuell einstellen
  • fotografieren im halbautomatischen und/oder komplett manuellen Modus möglich
  • Objektive lassen sich schnell und einfach wechseln
  • Die Kameras selbst ist schon aufgrund ihres relativ großen Fotosensors teilweise sehr lichtstark. Dies liegt daran, daß auf einen großen Fotosensor auch die vorhandenen Pixel größer sind als die Pixel bei gleicher Anzahl auf einen recht kleinen Fotosensor. Dadurch tritt weniger Bildrauschen auf, mehr Licht fällt auf den Sensor und man kann damit auch kreativer mit der Unschärfe arbeiten. In Kombination mit einem lichtstarken Objektiv erhöht sich dieser Vorteil enorm.
  • es gibt, angefangen von diversen Aufsteckblitzen bis hin zu Fernsteuerungen, sehr viel Zubehör
  • recht kompakt, klein und unauffällig
  • schwenkbares bzw. drehbares Display

Nachteile bzw. Schwächen einer Systemkamera

  • im Gegensatz zu einer digitalen Spiegelreflexkamera im Einsteigerbereich bzw.  im gehobenen Einsteigerbereich bzw. im mittleren Profibereich ziemlich teuer  Update 2022: Systemkameras ( DSLM ) kosten inzwischen ähnlich viel wie eine digitale Spiegelreflexkamera ( DSLR )oder sind sogar günstiger. Sprich, das Gehäuse einer Nikon Zfc ist zum Beispiel inzwischen günstiger das Gehäuse einer Nikon D7500
  • selbst die DSLM fürs Vollformat besitzen im Gegensatz zu den DSLR fürs Vollformat kein Schulter-Display, das speziell einem professionellen Fotografen wichtig sein wird
  • obwohl sie relativ kompakt sind, so sind sie immer noch oftmals recht gross und man hat sie darum nicht immer dabei
  • sie ist weder gegen Staub noch gegen Spritzwasser geschützt

Ergänzung 2022: Die beiden letzten Negativpunkte treffen allerdings auch auf eine DSLR zu. Von daher spricht inzwischen auch nicht mehr der hohe Preis gegen den Kauf einer Systemkamera. Letztendlich ist es doch eine Glaubensfrage, ob Du Dich für eine DSLR eine DSLM entscheidest. Da digitale Spiegelreflexkameras in Zukunft, dieses Gefühle habe ich jedenfalls, auslaufen werden und die Zukunft bei den digitalen Systemkameras liegt … wirst Du in Zukunft hier auf meiner Seite mehr Infos sowie Beratungen zu den DSLM finden.

Fazit

Wenn Du etwas mehr Geld übrig hast und eine Spiegelreflexkamera für Dich nichts ist, so kann ich Dir eine Systemkamera empfehlen. Eine Systemkamera gibt es sowohl als Cropkamera als auch als Vollformatkamera. Die fotografischen Möglichkeiten sind mit solch einer Kamera einfach riesengroß.

Meine persönliche Empfehlung

Ich selbst hatte bisher nur kurz eine Systemkamera in der Hand gehabt. Ansonsten kann ich dazu noch keine Erfahrung vorweisen. Ich denke jedoch, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. Allerdings tue ich mir schwer, mich von meinem Park an DSLR und den entsprechend dazu gehörigen Objektiven zu trennen. Stichworte Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen.

Für den Anfang kann ich Dir die Nikon Zfc empfehlen empfehlen.

Beachte aber bitte, dass es sich hierbei um eine Cropkamera handelt. Ich finde sie sehr klassisch und mit dem Nikkor Z 28 f2.8 ist sie optimal für die Streetfotografie geeignet.

Solltest Du, so wie ich, bereits eine DSLR sowie die dazu entsprechenden Objektive besitzen und auf eine DSLM umsteigen wollen, dann habe ich einen Tipp für Dich: da die Nikon DSLM einen Z-Anschluss für die Objektive besitzen, und die Objektive einer Nikon DSLR einen F-Anschluss besitzen … so lassen sich die Objektive einer Nikon DSLR theoretisch nicht für eine DSLM benutzen. Es gibt jedoch noch eine Möglichkeit, wie Du in solch einem Fall trotzdem die Objektive Deiner DSLR an einer DSLM der Nikon Z-Reihe benutzen kannst: mittels des FTZ-Adapters ist dies problemlos möglich.

Solltest Du recht viel Geld übrig haben, so könnte auch eine Systemkamera als Vollformatkamera für Dich interessant sein. Auch wenn ich diese Systemkamera noch nicht selbst getestet habe, so kann ich Dir hier die Nikon Z5 empfehlen.

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